Platz zwei zum Bundesligaauftakt im Kraftdreikampf
Nach der Bayernliga am letzten Wochenende startete nun auch die Bundesligasaison für die Kraftdreikämpfer.
Zur neuen Saison ändert sich der Wertungsmodus in der Bundesliga Kraftdreikampf. Bis zur Vorsaison wurden die Karten nach den Vorrunden neu gemischt. Denn einmal fürs Bundesligafinale qualifiziert, zählte dort nur noch das Resultat an diesem Tag. Zur neuen Saison werden alle Punkte aus den Vorrunden mit ins Finale genommen. Das macht es allen Mannschaften zwar schwerer aber auch hoffentlich interessanter, denn nun muss man drei bzw. vier Mal top Leistungen bringen um ganz oben mitzuspielen.
In der ersten Runde trafen die SCOler im unterfränkischen Randersacker auf die Hausherren und den SaV Erfurt.
Einen starken Einstand zeigte Tabea Studt. Sie ist die neue Gastheberin, die den SCO in Zukunft hoffentlich viele Punkte bescheren wird. Mit 71 Kilogramm Körpergewicht beugte sie saubere 175 und 185 Kilogramm, nur die letzte Steigerung auf 195 Kilogramm war an diesem Tag noch zu viel. Im Bankdrücken konnte sie alle drei Versuche unter Dach und Fach bringen und satte drei Zentner von der Brust bewegen. Im Kreuzheben bewegte sie nach lockeren 135 und 150 Kilogramm auch noch 165 Kilogramm für ein Total von glatten 500 Kilogramm und damit auch 500 Relativpunkten.
Andreas Schmid konnte trotz Trainingsrückstand überzeugen. In der Kniebeuge bezwang er gute 270 und 290 Kilogramm und beließ es auch dabei. Im Bankdrücken war ebenfalls nach gültigen 220 und 230 Kilogramm Schluss für ihn. Im Kreuzheben konnte er dann aber souverän abliefern. 240 Kilogramm, 260 Kilogramm und 280 Kilogramm gingen in die Wertung. Mit guten 800 Kilogramm und knapp 99 Kilogramm Körpergewicht erzielte er 495 Relativpunkte.
Arnold Greitan zog sich vor zwei Wochen noch eine kleine Verletzung im Oberschenkel zu und konnte damit im Training nicht mehr an ganz hohe Lasten gehen. Deswegen wurde mit leichten 280 Kilogramm in die Kniebeuge gestartet. Die kamen aber so explosiv, dass um 15 Kilogramm auf 295 Kilogramm und sogar noch auf 305 Kilogramm gesteigert wurde. Alle drei Versuche gingen in die Wertung. Im Bankdrücken konnte er gute 200 und 210 Kilogramm gültig drücken. Nur die 215 Kilogramm aus dem dritten Versuch waren zu schwer. Im Kreuzheben bewegten sich die Lasten umso schwerer sie wurden, umso besser vom Boden weg. 250, 270 und 280 Kilogramm ließen am Ende noch deutlich Luft nach oben. Mit 795 Kilogramm bei 103 Kilogramm auf der Waage konnte er 482 Relativpunkte für die Mannschaft beisteuern.
Junior Peter Wiesner durfte erstmals im Konzert der Großen mitspielen. Nach starken Leistungen in der Bayernliga durfte er sich nun im Bundesligateam beweisen. Mit neun von neun gültigen Versuchen tat er das auch mit Bravour. In der Kniebeuge steigerte er sich auf einen neuen Bestwert von 285 Kilogramm. Im Bankdrücken wurde das Gewicht genauestens ausgelotet mit 192,5 Kilogramm und auch damit einen neuen Bestwert. Im Kreuzheben steigen endlich die Gewichte. Im letzten Jahr waren es noch 232,5 Kilogramm so sind es nun starke 250 Kilogramm geworden. Mit 727,5 Kilogramm bei knapp 95 Kilogramm Körpergewicht kratzte er knapp an den 460 Relativpunkten.
Mit 1478,11 Relativpunkten gewannen sie den Auswärtskampf und damit belegen die Schwarzachtaler Kraftdreikämpfer den zweiten Rang hinter dem KSV Mainz, die 1521,76 Relativpunkte mit Ausnahmeheber Kevin Jäger erreichen konnte. Dieser wechselte vom Ligakonkurrenten KSV Essen nach Rheinland-Pfalz.
Tabelle
1. KSV Mainz 1521,76
2. SC Oberölsbach 1478,11
3. KSV Essen 1456,84
4. SV Motor Barth 1425,73
5. SaV Erfurt 1383,88
6. Sanssouci Gym Potsdam 1353,14
7. VfB Klötze 07 1296,56
8. Powerlifting Mühl Rosin 1226,77
9. SG Randersacker 1124,37
10. Kraftsport Colonia 1002,48