Abteilungschronik

Die Geschichte vom SC Oberölsbach


1980 sind Klemens Kratzer als Abteilungsleiter und Hans Maier als Jugendtrainer beim ASV Neumarkt tätig.

1981: Vereinsgründung

Gründungsmitglieder sind u.a. Klemens Kratzer, Roger Wolf, Josef Prem, Vitus und Josef Geitner, Michael Kölbl.

Als Trainer baut Hans Maier die erste Ölsbacher Staffel auf, wobei mit Hans Schmidt, Hellfried Scharrer und Bernhard Fink drei Jugendringer des ASV Neumarkt den Weg nach Unterölsbach finden. Ungeschlagen wird man 1982 Kreisligameister und steigt in die damalige Bezirksliga auf.

Die Derby´s gegen den ASV Neumarkt, meist vor über 500 Zuschauern, sind Höhepunkte des Jahres.

Die Aufstellung der ersten Mannschaft von 1983 setzte sich mit Robert Schäftlmeyer, Robert Kratzer, Michael Kölbl, Rudi Kerschensteiner, Bernhard Fink, Michael und Hans Kratzer, Hans Schmidt, Josef Geitner und Michael Schmidt zusammen.

In der zweiten Mannschaft, die in der Kreisliga antrat, gingen Martin Yandimoglu, Roland Bauer, Franz Kratzer, Josef Fink, Fritz Ehrnsberger, Andreas Maier und Heinz Röll für den SCO auf die Matte.

Als Trainer arbeiten mit Hans Maier auch Karl Heinz Kratzer, Hans Knaupp und Alfred Mader.

Im Jahr 1985 trainiert der Olympiasieger von Los Angeles, Pasquale Pasarelli bei den Oberölsbacher Ringern mit und dem SCO gelingt der Aufstieg in die Bayernliga

Die äußerst erfolgreich Schülerstaffel, trainiert von Klemens Kratzer, steigt ebenfalls in die Bayernliga auf. Die Aufsteiger waren: Tamer und Ergin Özdemir, Martin und Christian Blos, Reinhard und Andreas Prem, Mario Moosburger, Ralf Heinrichmeier, Holger Vogel, Martin Brandl und Markus Gruber. 1988 sollte diese Staffel mit dem Gewinn der Bayernligameisterschaft und dem 4. Rang bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft für den bisher größten Ölsbacher Mannschafts-Erfolg sorgen.

Als Trainer arbeitet der türkische Auswahlringer Gürol Kaplan beim SCO. Mit der ersten Mannschaft belegt der SCO mehrmals die Vizemeisterschaft in der Bayernliga. Am grünen Tisch muß der SCO 1988 in die Oberliga aufsteigen. Man gewinnt nur zwei Mannschaftskämpfe und steigt wieder ab. Martin Schmidt kann mit zwei deutschen Meistertiteln bei den Junioren für die größten Einzelerfolge sorgen (1988 und 1989). Er wird 1990 zum „Oberpfalz-Sportler des Jahres“ gewählt.

Ab 1991 leitet Reinhard Vogel als Abteilungsleiter die

Ringerabteilung. Mit Gerhard Burkhardt (AC Nürnberg Süd) und Günther Baumeister (Johannis Nürnberg) verstärken zwei bekannte Ringer den SCO.1993 steigt man aus der Bayernliga in die Landesliga ab, wo man mehrmals Vizemeister wird. Ab 1995 steuern Josef Geitner und sein „Vize“ Reinhard Prem das Oberölsbacher Ringer-Schiff.

Die Verpflichtung des Nürnberger Bundesligaringers Thomas Rössner sollte für den SCO 1996 zum Glücksgriff werden. Als Trainer arbeiten Martin Schmidt und Udo Schmitt. Ab 1997 leitet Thomas Rössner als Trainer die Geschicke auf der Matte.


In den folgenden Jahren reicht es meist nur zu den Rängen zwei, drei oder vier in der Landesliga. Man muß Staffeln wie Lichtenfels, Neumarkt, Burgebrach oder Unterdürrbach den Vortritt um die Landesliga- Meisterschaft lassen.

Thomas Rössner baut eine junge, schlagkräftige Truppe auf. Im Jahr 2000 hatte die erste Staffel folgendes Gesicht: Manuel Reindl, Thomas Gertloff, Michael Gottschalk, Tobias Stich, Timo Krauß, Thomas Rössner, Gerhard Burkhardt, Mathias und Jörg Geitner.

Mit Salvatore Sottosanti und Markus Bahr vom SV Johannis Nürnberg,

sowie Jürgen Maier und Thomas Seitz vom ASV Neumarkt stoßen weitere Verstärkungen zum SCO.

Hinter dem TV Unterdürrbach wird der SCO nach einer tollen Saison 2004 erneut Vizemeister.

 

2001
Die Mannschaft wird erstmals von der zarten Hand einer hübschen Physiotherapeutin
(Marion Mederer) geknetet. Sofort Leistenzerrungen,während der planmäßige Therapeut nichts davon weis. Im Mannschaftskampf gegen Burgebrach (knapp verloren) kommt es zu einer ringerischen Demonstration von internationaler Klasse. Unser Coach, immerhin ehemalige deutsche Spitzenklasse war bei der Demonstration beteiligt, allerdings mehr passiv: Abbruchniederlage wegen technischer Überlegenheit: Sergje Smal, russischer Vizeweltmeister deklassiert Rössner.
Die bisher einzige Abbruchniederlage, die ich in meiner langen Betreuerzeit von Thomas Rössner (auch zu Bundesligazeiten in Johannis Nbg.)gesehen habe. 
Mit Michael Gottschalk drängt ein anderer Leistungsträger in den Fordergrund.  
In der LL erreicht man den 4. Rang.Platzierungen bei der Bestenehrung:
1. Math. Geitner
2. Jörg Geitner
3. Gerhard Burkhardt  

2002
Südländer halten Einzug beim SCO, aber keine Angst, es handelt sich um Carsten Kratzer.
Ein echter Italiener allerdings ist Salve Sottosanti in unseren Reihen.
LL-Endtabellenstand:1.Schonungen, 2.Burgebrach, 3.Unterdürrbach, 4.SCO, 5.Erl/Röthenb. 6.Rehau, 7.Bayreuth  

2003
Geld fließt bereits in der LL: Carsten Kratzer kämpft gegen den bulgarischen Nationalkaderringer Stoitewch (Lichtenfels). Der SCO bleibt aber seine Linie treu, baut mehr auf gute Kameradschaft, die hervorragend funktioniert aber den Trainingsfleiß zu wünschen lies, da man nur den 6. Rang in der Landesliga erreichte.  
Mannschaftswertung:1.Mathias Geitner, 2.Salve Sottosanti, 3.Gottschalk Michael  

2004 
Verpflichtungen: Thomas Seitz, Jürgen Maier (ASV Neumarkt)Mathias Geitner mit seinem unnachahmlichem Kampfstil kreiert den neuen Schlachtruf: Hub- Hub- Hubschraubär.
Ein ganz wichtiger Mann, der nach einer längeren Verletzungspause wieder fit geworden und unverzichtbar für den SCO geworden ist:Thomas Gertloff (60Kilo ungeschlagen) legte neben zahlreichen Siegen auch den schnellsten Schultersieg der gesamten Saison hin: 12 Sekunden !!.
Mit Michael Gottschalk hat der SCO endlich wieder einen Freistilspezialisten, nachdem Coach Rössi, die Gewichtsklasse gewechselt und die Ringerstiefel mit Fischerstiefeln getauscht hatte.  
Hinter Unterdürrbach erreicht man den zweiten Rang in der LL.Mannschaftswertung:
1.Math. Geitner, 2.Thomas Gertloff, 3.Jörg Geitner  

2005
Der erste Kampf geht gleich zu Hause gegen Erlangen mit 18:20 in die Hose.Ein interessanter Einzel-Kampf: Gerhard Burkhard besiegt knapp den Erlangener Sebastian Clausnitzer, der dann in die Fußstapfen Burkshards beim SCO tritt.Als Trainer arbeiten Thomas Rössner und Hans Maier.
Vor Zirndorf und Weißenburg wird man Meister.Die Aufstiegskämpfe in die Bayernliga verliert man gegen den Süd-Meister AC Bad Reichenhall.  

2006
Erneuter Fehlstart: Gegen Rehau verliert man den ersten Saisonkampf.Tobias Stich, Tom Gertloff und Jörg Geitner sind die besten Punktesammler. Hinter Hof II wird man Vizemeister.
Man kommt trotzdem zu Aufstiegskämpfen gegen den Vize des Südens, dem TV Traunstein, dem man klar unterliegt.     

2007 
Die Zuschauerzahlen steigen nach den guten Leistungen der Ringer immer mehr an.
Vor Weißenburg und Rehau wird der SCO erneut Meister.
Nichts Neues bei den Aufstiegskämpfen. Gegen die Bundesligareserve des Wacker Burghausen ist man ohne Chance. 

2008
Ringen boomt in Oberölsbach: Neben Routiniers wie Jörg und Matthias Geitner, Thomas Gertloff, Sebastian Clausnitzer und Michael Gottschalk hat man junge Talente wie Christian Gregor, Martin Kölbl, Jürgen Maier, Jürgen Fürst und Tobis und Matthias Stich in die Mannschaft mit eingebaut.
Der Erfolg gibt dem Trainer-Team Rössner/Maier recht: Der SCO wird vor Erlangen und Rehau erneut Meister der Landesliga Nord. Die Aufstiegskämpfe gegen Mering gehen selbstverständlich wieder verloren. Was auch sonst??
Am grünen Tisch darf der SCO als Ligen-Ergänzer in die Bayernliga aufsteigen. 

2009
Patrik Fanderl wird Bayerischer Jugendmeister und DM-Fünfter. Die erste Staffel ringt mit den beiden Neumarkter Neuzugängen Biyikoglu und Babayigit sowie Nikolai Dobrev aus Unterelchingen eine Supersaison: Man eilt von Sieg zu Sieg, liefert sich zwei tolle Derby´s mit dem ASV Neumarkt, wird nur vom Meister aus Unterföhring gestoppt, was in der Endabrechnung den Vizetitel im ersten Bayernligajahr einbringt. Die Fan´s sind begeistert und die Fachwelt verwundert.
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